Feldschiessen
In diesem Jahr wird das Feldschiessen im Schützenhaus Riet in Einsiedeln durchgeführt
Daten:
| Freitag | 22. Mai | 17.00- 20.00 Uhr |
| Samstag | 30. Mai | 13.30- 17.00 Uhr |
| Sonntag | 31. Mai | 09.30- 11.30 Uhr |
Das Eidgenössische Feldschiessen ist das grösste Schützenfest der Welt, bei dem Gewehr (300m) und Pistole (25/50m) geschossen werden. Für ein ganzes Wochenende wird eine der ältesten Schiesstraditionen mit Geselligkeit und Sportlichkeit auf nationaler Ebene zelebriert. Ein Fest für Schützen und solche, die gerne schiessen oder es probieren möchten.
Geschichte des Eidgenössischen Feldschiessens
Das Feldschiessen kann auf eine über 130 jährige Tradition zurückblicken.
Die Entwicklung des Feldschiessens hängt weitgehend mit derjenigen des Obligatorischen Schiessens zusammen. In der Militärorganisation vom 08.05.1850 wird erstmals das jährliche Zielschiessen für Mannschaften eingeführt. Am 08.10.1872 fand das erste Feldsektionswettschiessen auf dem Twannberg statt. 1879 kann die Existenz von kantonalen Feldschiessen in den Kantonen Bern und Solothurn nachgewiesen werden. Zu einer ständigen Institution der Kantone wurden die Feldschiessen aber noch lange nicht. Am 12.06.1887 wurde zum ersten Mal im ganzen Kanton Bern geschossen. Es nahmen 114 Sektionen mit 2258 Schützen teil. Im Jahre 1919 wird das Pistolenfeldschiessen eingeführt und 1926 nehmen erstmals sämtliche Kantone am Feldschiessen teil. Seit 1940 wird das Feldschiessen jährlich durchgeführt. Die Teilnahme ist für Schweizer Bürger ab dem 10. Altersjahr in der Regel kostenlos, inklusive Munition. Bei Erreichen der Punktelimiten werden Kranzabzeichen oder Anerkennungskarten verliehen.